Die vorschulische Sprachfördermaßnahme „Fit in Deutsch“ richtet sich an Kinder, deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um im ersten Schuljahr erfolgreich mitarbeiten zu können. Das dafür erforderliche Sprachfeststellungsverfahren findet zuvor teils in den Kindertageseinrichtungen teils in der Schule statt und wird von einer Lehrkraft mit Unterstützung einer Erzieherin durchgeführt.

Wird bei einem Kind Förderbedarf festgestellt, so erhält es wöchentlich für ein Schuljahr von einer Lehrkraft der Paul-Gerhardt-Schule eine Stunde Sprachförderunterricht. Der Unterricht findet teils in den Kindertageseinrichtungen und teils in der Schule statt (Kinder des benachbarten ev. Kindergartens „Schwedenheim“).

Die Lehrkraft führt die vorschulische Sprachförderung ergänzend zur Sprachbildungsarbeit der Kindertageseinrichtungen durch. Eine gute Abstimmung mit den dortigen Fachkräften ist hierbei wichtig, um für das Kind eine bestmögliche „Brücke“ zwischen Kindertageseinrichtungen und Schule zu bauen.

Die wichtigsten Ziele der vorschulischen Sprachförderung sind die Erweiterung des Grundwortschatzes und die Fähigkeit, mit anderen Menschen altersangemessen kommunizieren zu können. Zusätzlich wird auch die „phonologische Bewusstheit“ gefördert. Dies geschieht u.a. mit Hilfe von Reimen, Wortspielen, Silbenklatschen und Unterscheidung von Anlauten. Die phonologische Bewusstheit ist die Basis für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb im ersten Schuljahr.